WELcome to the weekEND
…the never ending story…
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Wie alles begann:
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Vor langer, langer Zeit gab es in Stuttgart nur zwei Diskotheken für unter 18-jährige - das „Musicland“ („Müsli“) in der Reinsburgstraße sowie das „Maxim Gorki“ in der Wilhelm-Straße.
Viele von Euch werden sich an diese beiden Clubs nicht mehr erinnern können - Eure Geschwister oder älteren Bekannten jedoch um so mehr, denn das Müsli und Maxim waren in den 80er und 90er Jahren unter den Jugendlichen zwischen 16 und 23 in ganz Stuttgart und Umgebung bekannt.
Nachdem die beiden Locations in den Jahren 1997 und 1998 die Pforten geschlossen haben, gab es im Raum Stuttgart keine wirkliche Alternative mehr für die unter 18-jährigen, ihre Wochenendparties gebührend zu feiern.
Im Jahre 1999 wurde dann das damalige Erfolgskonzept der einstigen Szeneparties wieder aufgegriffen. Dies war die Geburtsstunde von WELcome to the weekEND, Stuttgart´s abgefahrenster CLUBNIGHT ab 16 (kurz auch WTTW genannt).
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Inhalt:
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Die erste Veranstaltung in der Diskothek BOA:
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Gut ein Jahr haben die Vorbereitungen bis zur ersten WTTW-Party gedauert. Die Entscheidung wie z.B. die Größe des gewünschten Clubs, wie oft die Party stattfinden sollte, die Wahl der Musikrichtung, die Deko, die Eintritts- und Getränkepreise, die Art der Werbung usw. waren nicht einfach zu treffen und verlangten viel Organisationstalent.
Am 06.10.2000 war es dann endlich soweit. Um 20Uhr fiel der Startschuss in der ältesten Diskothek Stuttgarts – der BOA. Der Club war für den Anfang geradezu ideal. Er lag relativ zentral in Stuttgart, hatte gute Bus- und Bahnverbindungen, hatte einen großen Bekanntheitsgrad und genau die richtige Größe, um eine neue Partyreihe zu starten.
Man war sich mit der Boa einig, dass die Party vorerst einmal im Monat stattfinden sollte. Die anfangs gemischt gehaltene Musik entwickelte sich relativ schnell in Richtung Black, Soul, R’n’B und HipHop.
Sämtliche Freunde und Bekannte wurden eingeladen und die Werbetrommel kräftig gerührt. Kann sich noch einer von Euch an den ersten Flyer erinnern?

Man schaffte es, bei der Eröffnung immerhin 200 Gäste im Club begrüßen zu dürfen.
Für den Anfang war man damit zufrieden - die Party war ein voller Erfolg. Von Monat zu Monat wurden die WTTW-Parties immer mehr zum Gesprächsthema in den Stuttgarter Schulen, vor allem im Wilhelmsgymnasium in Degerloch.
Es zeigte sich, dass trotz steigender Besucherzahlen etwas Abwechslung ins das Programm kommen musste. So wurden einige „specials“, wie wir sie heute noch nennen, eingeführt. Das WG war dann die erste Schule, die eine sogenannte ABI-Party zusammen mit dem WTTW-Team veranstaltete - ebenso wurden die „Schools-Out“ Parties vor den Ferien von WTTW ins Leben gerufen.
Ende 2001 fanden dann schon zwei WTTW-Parties pro Monat statt, doch es war abzusehen, dass man sich aus Kapazitätsgründen bald nach einer größeren Location umschauen musste.
Am 08.05.2002 wurde dann in Anbetracht der stetig positiven Entwicklung der Partyreihe „Welcome to the weekEND“ vorsorglich als geschützte Marke beim Patentamt in München angemeldet. Die Eintragung erfolgte schließlich zum 12.09.2002.
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Ein neuer Club wurde gefunden:
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Nach etwa eineinhalb Jahren und einer Menge gigantischer Parties in der BOA hieß es dann: „time to say goodbye“. Man war auf der Suche nach einem größeren Club fündig geworden – die Wahl fiel auf den P-Club (heutiger Aer Club) in der Büchsenstraße 10, den bis dahin unter 18järige noch nie betreten hatten.
Am 10.05.2002 gab es dann die zweite Eröffnungsparty im noch kurzen Leben von WTTW. Der Club wurde von allen sofort angenommen und sämtliche Anhänger folgten ohne zu zögern.
Es gab auch allen Grund dazu: Das Ambiente und die Größe des nobleren Clubs waren um einiges angenehmer. Es gab einen VIP-Bereich, Tanzstangen und sehr viele gemütliche Sitzecken. Die Lage war noch zentraler, die Nachtbusse und Bahn praktisch gegenüber.
Die beste Nachricht für die Partycrowd jedoch war die Entscheidung, die mittlerweile stadtbekannte Party zukünftig jeden Freitag abzuhalten. Man wagte diesen Schritt, wie sich später herausstellte, mit Recht und WTTW etablierte sich somit vollends im Stuttgarter Nachtleben.
Von Party zu Party wurden die Besucherzahlen gesteigert. Schon eine halbe Stunde vor Beginn tummelten sich die ersten Gäste vor dem Club und kurz vor 20 Uhr waren Schlangen von 20 Metern keine Seltenheit.
Die Werbung wurde ebenfalls weiter ausgebaut. Stilvolle Flyer wurden entworfen, die Onlineportale mit ins Boot geholt und Mitte 2002 das erste Konzept für eine Homepage auf die Füße gestellt. Zur selben Zeit konnte der heutzutage legendären Dj Pascha, damals ein eher unbekannter Nachwuchs-DJ aus Stuttgart, für das WTTW-Team gewonnen werden.
Aufgrund der ganzen Publicity und dem Erfolg von WTTW hat es natürlich nicht lange gedauert, bis andere Diskotheken den Bedarf solcher Parties erkannten und die Idee aufgriffen. Viele neue Konzepte entwickelten sich dabei jedoch nicht – vielmehr wurde von einfallslosen Veranstaltern einfach versucht, WELcome to the weekEND nachzuahmen - oft kopiert aber nie erreicht!
Ein solcher Nachahmer war auch der Grund, warum nach fast 2 Jahren P-Club am 13.02.2004 die letzte WTTW-Party in der so geliebten Location stattfand und man sich innerhalb einer Woche - für alle sehr überraschend - trennen musste.
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Die Ära M1-the CLUB, M1-Bosch Bar oder wie auch immer...:
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Wie erwähnt, war die einzige Möglichkeit WELcome to the weekEND erfolgreich fortzuführen, abermals die Location zu wechseln. Einen neuen Club zu finden war das kleinere Übel, denn mittlerweile war WTTW in Stuttgart ein Name und auch ein Garant für ein volles Haus. Die Schwierigkeit lag eher darin, den Umzug innerhalb einer Woche durchzuziehen.
Nachdem man sich schließlich schon am Sonntag nach der letzten Freitags-Veranstaltung im P-Club für das M1 im Boschareal entschieden hatte, wurde eine der aufwendigsten Promoaktionen der WTTW-Geschichte gestartet.
Vertragliche Belange, Flyer, Plakate, das Promokonzept, das Programm u.v.m. mussten in nur 5 Tagen erfolgreich umgesetzt werden. Es wurde zwar schon sonntags per SMS und auf der Homepage der Wechsel bekannt gegeben, doch wusste außer dem Club und dem WTTW-Team niemand, wohin die Reise gehen wird.
Man schaffte es, dieses Geheimnis bis zum Tag der Eröffnung zu hüten, was zur Folge hatte, dass der Wechsel von WTTW die Woche über das Gesprächsthema Nr.1 unter den Stuttgarter Jugendlichen war.
Am Morgen des 20.02.2004 war es dann soweit. Die kurzfristig eingeweihten Flyerverteiler verteilten tausende von Flyern an sämtlichen Schulen in Stuttgart und Umgebung. Um 8 Uhr wurde dann per SMS und Newsletter die Neuigkeit des neuen Clubs verbreitet. Die Nachricht ging wie ein Lauffeuer durch die Klassen. Könnt Ihr Euch noch an den damaligen Originalflyer erinnern?

Das Reopening war wie erwartet ein voller Erfolg und man schaffte es wieder, fast alle Gäste „mitzunehmen“ und konnte an diesem Abend über 1000 Leute im M1 begrüßen. Mit uns kam natürlich das komplette WTTW-Team inklusive DJ Pascha, der horrende Gagen des P-Clubs ablehnte und lieber uns die Treue hielt (davor hatten und haben wir noch heute großen Respekt)
Im P-Club dagegen war an diesem Tag mit etwa 80 Leuten so wenig los wie schon lange nicht mehr, obwohl man dort das WTTW-Konzept 1 zu 1 nachahmte und verbotener Weise sogar weiter mit WELcome to the weekEND geworben hatte:
Dies zeigte wieder einmal, dass WTTW-Parties nicht so einfach zu kopieren sind, zudem die Location P-Club mit Sicherheit die bessere Ausgangssituation bot.
In den folgenden Monaten drückten immer mehr andere Veranstaltungen dieser Art in die Szene. Teilweise gab es mit dem P-Club, City Department, ZAP und La Maison eine Menge Konkurrenz, doch WTTW konnte sich nie über fehlende Besucherzahlen beklagen.
Leider konnte aus verschiedenen Gründen die Qualität und das Flair der alten P-Club Zeiten nur anfangs gehalten werden. Woche für Woche gab es plötzlich immer mehr Randale und Schlägereien. Das einst friedliche und gut gelaunte Publikum blieb immer mehr aus.
Ein Hauptgrund war mit Sicherheit die Geldgeilheit eines WTTW-Mitgesellschafters, der nur bedacht war, so viele Leute wie möglich in den Club zu stopfen und alles reinließ was kam. So lies er zum Beispiel von den Türstehern abgewiesene Störenfriede zum Hintereingang rein mit dem Erfolg, dass es kurze Zeit später die ersten Schlägerei gab. Unter 16jährige Mädchen wurden ebenfalls regelmäßig von Ihm an der Türe vorbeigeschleust, was aufgrund des Jugendschutzes für das restliche WTTW-Team gravierende Folgen hätte haben können. Nach weiteren schweren Vorfällen konnte man sich Gott sei Dank mit gerichtlicher Hilfe von diesem egozentrischen Menschen trennen.
Die über Monate andauernden Streitigkeiten im WTTW Team haben jedoch Spuren hinterlassen; der einst gute Ruf von WTTW war ruiniert und die Motivation des Teams zerschlagen – die Party wollte man auf diesem Niveau nicht mehr weitermachen.
Als dann noch Ungereimtheiten mit der Clubführung aufkamen, wurden die Verträge mit dem M1 zum 31.05.2005 aufgehoben.
Sämtliche Parties, die nach diesem Tag unter dem Pseudonym „Welcome to M1“ dort stattgefunden haben, hatten niemals irgendwas mit dem Original, den legendären WELcome to the weekEND Parties, zu tun - auch wenn es teilweise behauptet wurde!
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WOW, WOW, WOW:
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Nach einigen Wochen Abstand von der Szene und in Anbetracht der so negativen
Entwicklung solcher Parties lag es ein Stück weit in unserer Verantwortung, die einst geniale Partyreihe WELcome to the weekEND wieder aufleben zu lassen.
Oberstes Ziel dabei war, wieder ein Party zu schaffen, die nicht durch Gewalt und Alkoholexzesse geprägt wird. Es sollte eine Veranstaltung sein, wo sich die jungen Frauen wieder sicher fühlen und die Leute friedlich feiern konnten. Der Laden sollte lieber nur halb leer bleiben anstatt ihn mit den falschen Leuten voll zu stopfen! Schlägereien und Schnapsleichen dürfe es auf keinen Fall bei irgendeiner WTTW-Party geben!
Nach langer Suche fiel dann die Entscheidung auf den nicht so bekannten CLUB WOW in den Eberhardpassagen. Beim WOW handelte es sich nicht um eine typische Disco. Die Erlebnisgastronomie verfügte über ein ausgezeichnetes Restaurant, einem Cafe/Sportsbar das an der Tübinger Straße angrenzte und dem Club selbst mit einem angeschlossenen Außenbereich in den Eberhardpassagen.
Der Club wird hauptsächlich an Fremdveranstalter vermietet. Die Palette reicht von Life-Musik, Türkischen/Orientalischen Nächten über Black/House Parties bis hin zur After-Hour, die Sonntag morgens um 6 Uhr beginnt. Auch ein Salsa-Night mit Tanzkurs findet am Sonntag Abend regelmäßig statt.
Unter dem Zielpublikum von WTTW war der Club bis dahin so gut wie gar nicht bekannt und darin lag auch das Risiko.
War es möglich, nach fast einem halben Jahr Pause die Partyreihe wieder aufleben zu lassen und das noch in einem Club, den keiner kannte und eher unter fremdländischen, älteren Leuten bekannt war?
Es war jedoch die einzige Location, in dem das alte/neue WTTW-Konzept am ehesten umsetzbar war. Das Gebäude war gerade mal 8 Jahre alt und im Gegensatz zu den meisten Discotheken sehr gepflegt.
Am 21.10.2005 wurde dann die Eröffnungsparty angesetzt. Die Überraschung sollte perfekt sein und das Re-Opening wurde vorerst wieder geheim gehalten. Viele hatten sich nicht träumen lassen, dass es ein Comeback geben würde - vor allem nicht unsere Konkurrenten.
Nur eine Woche war nötig, um die alten Kontakte wieder aufleben zu lassen. Die Werbung wurde strategisch richtig platziert und attraktive Programmpunkte ausgedacht. Trotz dem schwierigen Umfeld war das WOW dann bei der Eröffnung so voll, dass nicht mal alle eingelassen werden konnten. Als Meilenstein in der Geschichte soll auch der Eröffnungsflyer dieser Party nicht fehlen.
Man war selbst etwas erstaunt, zumal unserer Konkurrenten dagegen hielten wo es nur ging. Ob wochenlange Freigetränkeaktionen oder freien Eintritt... - anfangs ließ sich WTTW auf diese Spielchen ein, doch man merkte bald, dass diese Art der Kundenwerbung überhaupt nicht bei dem gesuchten Zielpublikum ankam.
Deswegen kehrte man schon 3 Wochen nach der Eröffnung zum alt bewährten Standartkonzept zurück mit dem Erfolg, dass sich sehr schnell die Spreu vom Weizen trennte. Diejenigen, die sich nur sinnlos betrinken wollten, blieben auf einmal aus – das angenehme, friedliche Publikum dagegen kam wieder zurück.
Einem Großteil verdankt das WTTW Team jedoch seinen Türstehern, die bis heute mit Diplomatie statt Gewalt und guter Menschenkenntnis stets die richtige Auswahl treffen. So kommt es vor, dass an einem Abend schon mal 50-100 Gäste nicht eingelassen werden. Auf der anderen Seite gab es dafür seit der Eröffnung bis zu unserer Sommerbreak 2006 weder Schlägereien noch irgendwelche Alkoholexzesse, worauf wir stolz sein können.
Nach einem Jahr harter Arbeit war man fast da, wo man eigentlich hin wollte, doch es hatte sich viel verändert in dieser Zeit.
So wurde z.B. die einstige WTTW-Idee der beliebten ABI-Party, die jedes Mal in Kooperation mit einer Schulklasse abgehalten wurde, von Woche zu Woche immer mehr zum langweiligen, ausgelutschten Kommerzereignis. Heutzutage gibt es fast kein Wochenende mehr, an dem es keine ABI-Party im Stuttgarter Raum gibt – von dem ursprünglichen Flair der wenigen WTTW-Abi-Veranstaltungen ist dabei jedoch nichts mehr zu sehen.
Deswegen hat sich WTTW von diesen und anderen Konzepten so gut wie verabschiedet, denn man wollte sich weiterhin mit neuen Ideen exklusiv und einzigartig präsentieren.
Veranstaltungen wie z.B. Freaky Friday, die es bis auf wenige Ausnahmen lediglich verstanden, die WTTW-Specials zu kopieren und Pressetexte abzukupfern, wurden recht schnell nicht mehr als ernste Konkurrenten gefürchtet.
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Sommerbreak 2006 und seine Folgen:
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Viele unserer Gäste konnten nicht verstehen, warum sich WTTW ausgerechnet in den Sommerferien für eine mehrwöchige Pause entschied, wo man doch endlich ausgiebig Zeit zu Feiern gehabt hätte. Auf Grund der oben genannten Ziele, zukünftig noch exklusiver dazustehen, war es zwingend notwendig, auch dem Club ein neues Gesicht zu geben. Die beste Zeit für eine Komplettrenovierung bot eben der Sommer, wo ohnehin sehr viele im Urlaub oder anderweitig unterwegs waren.
So wurden im August/September 2006 die Pforten vom WOW für 6 Wochen geschlossen und diese Zeit wurde auch gut genutzt. Ein neuer Anstrich, eine neue Decke, eine neue Musik-/Lichtanlage, neue Bars, VIP-Lounges, und viele, viele andere Kleinigkeiten ließen den Club danach in einem völlig anderen Licht dastehen.
Am 22.09.2006 fand dann das große Re-Opening in den Eberhardpassagen statt.

Die vielen erstaunten Gesichter und positiven Rückmeldungen waren Zeugnis dafür, dass man gute Arbeit geleistet hatte. Es dauerte zwar ein paar Veranstaltungen, bis es wieder richtig anlief, doch hatten man das nach den WM–Wochen, den eineinhalb Monaten Renovierungspause und der Wasenzeit gleich nach der Eröffnung, erwartet.
Darüber hinaus gab es aber noch andere, gravierende Veränderungen in der Szene. Zum Beispiel haben die Veranstalter von Freaky Friday nach Ihrer Club-Odyssee durch Stuttgart und einem kurzen Gasspiel in der BOA bzw. Cookies letztendlich eingesehen, das es wohl keinen Sinn mehr macht und haben Ihre Veranstaltung eingestellt.
Die kommerziellen ABI-Parties entwickelten sich dagegen immer weiter und gehörten nun fest zum Stuttgarter Standardprogramm. Diese Parties waren anfangs schon ein Dorn im Auge, da sie mittlerweile regelmäßig in der BOA, also direkt gegenüber von WTTW stattfanden.
Doch bald stellte sich heraus, dass sich die beiden Parties ganz gut ergänzten und das sehr ähnliche Zielpublikum gemeinsam Richtung Tübingerstraße zog.
Zum Leid für die Stuttgarter Region und den anderen Veranstaltern konnte man dies nicht von allen Teilen der Stadt behaupten. So sorgte das M1 das ganze Jahr über für negative Schlagzeilen ebenso wie der Youth-Club mit seinen Veranstaltungen im ZAP (das heutige, umgebaute RUMORS :-). Artikel über Massenschlägereien, extremen Alkoholmissbrauch und Großeinsätzen der Polizei prägten das Bild der Lokalpresse. Nur durch ein komplettes Verbot der Youth-Club (damals ab 14) in Stuttgart sowie strengen Auflagen und Polizeipräsenz im Boschareal bekam man das geschehen einigermaßen in Griff.
Unter diesen Voraussetzungen startete WTTW nun voller Elan in einem genial gestylten Club mit sehr noblem Charakter in sein 7. Stuttgarter Partyjahr. Leider konnten eine Umbaumaßnahme nie umgesetzt werden, und das war die permanente Überdachung der Passage mit der Option auf einen 2. Floor. Einmal mehr hat uns hier der Insolvenzverwalter ausgebremst und uns monatelang hingehalten. So blieb uns nichts anderes übrig, wie vorerst jede Woche die provisorischen Planen zu spannen, um es den Gästen im Außenbereich etwas gemütlicher zu machen.
Der Außenbereich wurde immer mehr zur Chill-Zone. Etwas ruhigere Hintergrundmusik sowie eine neu eingerichtete Shisha Lounge rundete das Ambiente ab. Als dann noch neue Ledersofas und Ledersessel geliefert wurden, war alles perfekt – bis auf die Überdachung eben.
Von Woche zu Woche entwickelte sich die Party weiter und die Publikumszahlen stiegen. Die bis dahin herrschenden Vorurteile wurden weniger und das Interesse stieg auch bei den größten Kritikern, bei den WTTW-Parties dabei zu sein! Die beiden neuen VIP Bereiche wurden immer mehr für Geburtstage oder von kleineren Gruppen gebucht.
Viele besondere Veranstaltungen prägten dann diese Saison, bis es dann am 27.07.2007 in die wohlverdiente Sommerpause ging. Die Zeit wollte man sich gönnen, um für die nächste Saison wieder mit neuen Ideen, Mottos und Highlights präsent zu sein.
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Das dritte und letzte WTTW-Jahr in den Eberhardpassagen:
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Seit mittlerweile 2 Jahren WTTW in den Eberhardpasssagen, einem neu eingerichteten Club aus 2006 und immer größerer Akzeptanz in Stuttgart, war es nun Zeit, das einzigartige Konzept weiter zu entwickeln.
Es waren zwar nur 6 Wochen, in denen keine Parties stattgefunden haben, doch hat sich die Crew von WTTW viele neue Dinge für das kommende Partyjahr einfallen lassen, das mit einem grandiosen Opening am 14.09.2007 eingeläutet wurde!
Als erstes wurde das DJ Team erweitert. Neben DJ Pascha, der damals immer öfter in Afrika auflegte, konnte WTTW das SquadCity DJ Team alias DJ Aerox und Machine23 sowie DJ Swist als Verstärkung gewinnen. Musiktechnisch wollte man mehr Abwechslung bieten und hatte auch reine Black- bzw. House Events in Planung. Fest im Team aufgenommen wurde zudem Vocal Artist und MC Jayson.
Mit dem Videoscratch System von Squad City wurden nun parallel über Beamer die Live Musik-Videos des gespielten Liedes oder mal heiße Gogo-Videos gezeigt. Im Außenbereich konnte man dagegen das Freitags-Bundesligaspiel oder MTV-Videoclips verfolgen.
Neben weiteren kleinen Veränderungen mussten wir dagegen unsere beliebte Shisha Lounge schließen, da mit dem neuen Rauchergesetz der Außenbereich zur rauchfreien Zone wurde. Im Gegenzug dafür war das Rauchen im CLUB selbst weiterhin erlaubt, womit WTTW anfangs die einzigste Party in Stuttgart wurde, wo das Rauchen erlaubt war.
Aber es gab auch negative Veränderungen, die nicht nur WTTW sehr beschäftigte. Nachdem die ABI-Parties der Boa nun ebenso im wöchentlichen Rhythmus stattfanden und das Zielpublikum quasi identisch war, wurde die Tübingerstraße an den Freitagen immer mehr zum Treffpunkt aller Stuttgarter Jugendlichen. Mit einer ähnliche Türpolitik von BOA und WTTW wurde das Publikum lieber großzügig ausgesucht, um in den Clubs keinen Stress zu haben. Die Folge davon war, dass sich vor den Clubs innerhalb kürzester Zeit alkoholisierte, aggressive und gewaltbereite Gruppen von nicht eingelassenen Gästen bildeten.
So kam es, dass sich Schlägereien auf der Straße häuften und auch die Polizeipräsenz vor Ort zunahm. Ganz so schlimm wie im Boschareal hat es sich zum Glück nicht entwickelt.
Trotz dieser Umstände konnte sich WTTW immer weiterentwickeln! Die Besucherzahlen gingen auch in dieser Saison weiter nach oben, was das Team in seiner Arbeit einmal mehr bestärkte. Die VIP Lounges waren regelmäßig ausgebucht und die Anfragen konnten oft nicht befriedigt werden. Alles hat sich zur vollsten Zufriedenheit entwickelt und der Einsatz der letzten 2 Jahre zahlte sich aus!
Aber schon seit Dezember 2007 war klar, dass höchstwahrscheinlich der CLUB in den Eberhardpassagen nach dieser Saison geschlossen werden würde – unklar war allerdings der genaue Zeitpunkt.
Dies war jedoch kein Grund, die Zügel schleifen zu lassen - im Gegenteil! Man machte mit vollem Einsatz und unbehelligt weiter, selbst als der Termin der letzten Party am 11.04.2008 bereits feststand.
Und so grandios wie die Parties die letzten Monate abgelaufen waren, war eines sicher: Ein totale Aufgabe der Eventreihe kam nicht in Frage!
Natürlich hätte man gerne noch bis zu den Sommerferien weitergemacht und nicht schon im April die Closing Party abgehalten. Andererseits hätte es auch schon früher zu Ende sein können.
Als man den endgültigen Termin der Closing Party wusste und die Leute in Kenntnis setzte, fragten sich viele „warum?“.
Trotz den vielen Vorurteilen gegenüber dem WOW, hatte sich WTTW doch in den letzten 2,5 Jahren fester den je in der Stuttgarter Partyszene etabliert – keiner sah darin einen Sinn. Deswegen gingen auch die wildesten Gerüchte umher aber was war der wirkliche Grund?
Der Hauptgrund lag darin, dass das komplette Areal der Eberhardpassagen schon seit einigen Jahren insolvent war.
Wie Objekte in der Hand eines Insolvenzverwalters betreut werden, weiß jeder, der sich damit auskennt. Geld wird nur noch äußerst selten in die Immobilie investiert. Wenn etwas kaputt geht, bleibt es meist kaputt, es sei denn, der Mieter lässt es auf seine Kosten instandsetzen. Verständlicherweise macht man das nur in einem gewissen Rahmen, denn von dem Geld sieht man in der Regel nichts mehr.
Trotzdem entschied man sich im Jahr 2006, den Club umfangreich zu renovieren - immer mit der Ungewissheit, dass das Objekt demnächst verkauft werden könnte.
Bereits im Jahr 2007 verdeutlichten sich diese Befürchtungen. Das waren auch die Gründe, warum sich der Zustand der Einrichtung immer mehr verschlimmerte. Die Klimaanlage funktionierte nur noch halbwegs, die Toiletten fielen immer öfter aus und vom Insolvenzverwalter wurde so gut wie nichts mehr repariert.
Somit häuften sich auch die Streitigkeiten mit der Verwaltung und irgendwann war klar, dass man so nicht weitermachen kann und will.
Im Zuge dessen wollte man sich nun nachträglich für die ganzen Unannehmlichkeiten dieser letzten Monate entschuldigen – aber nun weiß wenigstens jeder auch warum es so aussah!
Hinzu kamen dann noch einige Spekulationen. Ein Einkaufszentrum, eine neue Ladenpassage und noch einige andere Nutzungsänderungen waren im Gespräch.
Auf Grund der ungewissen Zukunft, wie es mit dem Komplex weitergehen wird, wollte man rechtzeitig handeln und entschied sich, den Betrieb des Restaurants und des Clubs in andere Räumlichkeiten zu verlagern.
Man einigte sich mit dem Vermieter und alles wurde daraufhin genauestens geplant:
- Die Taverna, das eigentliche WOW mit Eingang Tübingerstraße, wurde bereits am 14.03.2008 in ein neues Lokal am Wilhelmsplatz verlegt.
- Kurz danach wurde der Betrieb des Cafes in der Passage eingestellt.
- WELcome to the weekEND feierte dann am 11. April die letzte Party in den Eberhardpassagen.
- Das obere Cafe mit Eingang in der Tübingerstraße dagegen war das einzige, was der Pächter weiter behalten hat.
Aber schon vor der Closing Party war die Zukunft von WELcome to the weekEND gesichert. Man hatte Gespräche mit einigen Clubs geführt doch die Entscheidung für das RUMORS (ehemaliges ZAP) stand schnell fest.
Die Räumlichkeiten des ZAP, die seit dem Konkurs im Jahr 2007 leer standen, wurden im April neu verpachtet. Der Name RUMORS (engl: Gerüchte) macht nicht nur der Location alle Ehre, sondern passt auch voll zu den vielen Spekulationen um WTTW.
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Doch wie so oft, kam alles anders als geplant:
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Im August startete ein großes Umbauvorhaben, was den ZAP-Club von seiner Konzeption so verändern sollte, dass nur noch sehr wenig an den ursprünglichen Stuttgarter Szeneclub erinnere.
Parallel hat WELcome to the weekEND die sehr lange Sommerpause genutzt, um sich auf das Grand Opening am 12.09.2008 vorzubereiten.
Obwohl es jemand wieder nicht lassen konnte, während dieser Zeit die WTTW-Parties sogar mit abgekupferten Partykonzepten auf billigste Art und Weise nachzuahmen, hatte man keine Befürchtung, dass sich am Erfolg dieser Partyreihe etwas ändern wird.
WTTW hat sich nicht nur in den letzten Jahren wieder eine sehr gute Lobby geschaffen, sondern plante ab September auch wieder mit einem modernen und neu aufgebauten Vorzeige-CLUB mitten in Stuttgart.
Dass die Zeit der Renovierung bis Mitte September knapp werden würde, war allen Beteiligten klar. In den Wochen vor dem geplanten Opening traf jedoch die schlechte Nachricht ein, dass für die Abnahme relevante Bauteile erst Mitte bis Ende September geliefert bzw. eingebaut werden würden. Davor konnte leider keine Abnahme durch die Behörde erfolgen, weshalb WTTW sein Opening verschieben musste.
Man war sich einig, dass mit dem Verzug ein neuer Opening Termin erst nach der bevorstehenden Wasenzeit Sinn machen würde – zum Bedauern aller WTTW-Anhänger. Danach fing die Planung von neuem an, da die Werbung, die Partytermine, die Bookings, etc. eigentlich schon alle fertig waren.
Dann passierte in letzter Minute etwas überraschendes und zwar folgendes:
Der ursprüngliche Plan war nämlich, auf Grund des neu errichteten Vorzeigeclub Rumors, WELcome to the weekEND wieder zu einer sehr exklusiven Veranstaltung zu machen, um sich in das allgemein, gehobene CLUB-Konzept zu integrieren.
Das hätte jedoch zur Folge gehabt, dass sehr viele der bisherigen WTTW-Gäste keinen Zutritt mehr zu dieser Veranstaltung gehabt hätten.
Dieser Punkt hat von Anfang an Kopfzerbrechen bereitet, doch gab es eigentlich keine Alternativen. WTTW bekam zwar schon während der Closing Zeit im April drei CLUB-Angebote, die aber nicht den Vorstellungen entsprachen oder außerhalb von Stuttgart lagen!
Somit stand irgendwann fest, die Party wie geplant im neuen Rumors weiterzumachen, was aber auch enorme Vorteile gebracht hätte. Die Eröffnung sollte letztendlich am 24.10. oder etwas später sein.
Doch dann kam plötzlich die Nachricht, dass ein bekannter CLUB überraschend frei wurde, der sich für die Fortführung der WTTW-Erfolgsgeschichte damals als geeigneter darstellte:
Dies war der legendäre MOVE-CLUB in der Mitte von Stuttgart.
Das war die Chance, in einer genialen Location, die in den letzten Monaten sukzessive renoviert wurde, an die frühere Performance anzuknüpfen ohne viel ändern zu müssen – vor allem nicht was das Publikum betraf.
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Das große Opening im Move Club:
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Gespannt fieberte man dem großen Opening in der neuen Location entgegen. Ein neuer CLUB ist immer eine große Herausforderung, da sämtliche Abläufe nur theoretisch durchgespielt werden können. Wie klappt das neue Einlasssystem? Wie funktioniert der Empfang an der Kasse? Wird die Garderobe die Gäste schnell versorgen können? Fragen über Fragen, die man meist erst nach einigen Veranstaltungen bewerten kann.
Zumal gab es eine gravierende Änderung im WTTW-System. Man hat sich entschlossen, zukünftig Abstand von Black & Hip Hop zu nehmen und auf Mixed Musik umzustellen.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Black & HipHop Szene bei den jüngeren Leuten sehr oft ein gewisses Aggressionspotential mit sich bringt. Mit diesem Schritt wollte man das Publikum auf natürliche weise etwas aussortieren. Dazu kam die Anweisung an das Sicherheitspersonal, von Anfang an strenge Einlasskontrollen durchzuführen.
Am 17.10.2008 war es dann endlich soweit. Schon vor 20h wurden die Türen geöffnet, da die Schlange bereits bis auf die Strasse reichte. Der erste Schritt war also geschafft - das Opening wurde ausreichend kommuniziert.
Der Andrang war so groß, dass bereits um 22:30 der Einlass gestoppt werden musste. Im Club sorgten der langjährige WTTW-DJ Pascha und das Squad City DJ Team für eine gigantische Stimmung, sodass ausgelassen gefeiert wurde.
Der CLUB hatte wirklich einiges zu bieten. Neben einer genialen Sound- und Lichtanlage, konnten auf großen LCD Bildschirmen Musikvideos u.v.m. gezeigt werden. 2 große Bars und ein großzügiger VIP-Bereich teilten den Raum hervorragend auf.
Dazu gab es einen separaten Außenbereich, indem geraucht werden konnte. Alles in allem eignete sich der CLUB hervorragend für die WTTW-Partyreihe.
Allerdings gab es auch die befürchteten Probleme.
Der Eingang stellte eine extreme Engstelle dar. Direkt neben der Kasse befand sich die große Garderobe, sodass hier permanent Gäste standen. Zudem kreuzten sich die Wege der neuen Gäste mit denen, die in den Außenbereich wollten.
Dieses Thema bekam man jedoch bei den folgenden Parties schnell in den Griff. Die Garderobe bekam Verstärkung und die Gäste, die in den Außenbereich wollten, wurden über einen anderen Ausgang dorthin geleitet. Auch der Einlassprozess spielte sich mit den folgenden Parties sehr gut ein.
Ein größeres und länger anhaltendes Problem gab es jedoch vor dem Club. Zu unserem Entsetzen mussten die ersten Wochen teilweise bis zu 150 Personen abgewiesen werden, die sich dann vor dem Move Club herumtrieben.
Grund war nicht nur die strengere Einlasskontrolle, sondern in erster Linie die Partyreihe „Thank God it´s Friday, die davor im Move stattgefunden hat. Die Partyreihe wurde urplötzlich ins Leben gerufen, als WELcome to the weekEND im April 2008 wegen der Schließung des WOW´s in die vorzeitige Sommerpause ging.
Ziel der Veranstalter war es, das WTTW-Konzept mit samt den Gästen zu „übernehmen“ bzw. nachzuahmen. Teilweise wurden die beliebten WTTW-Specials fast wortwörtlich abgekupfert. Über die Sommerferien wurde sogar versucht, Personal von WTTW abzuwerben, was jedoch ein jämmerlicher, erfolgloser Versuch war.
Mit der Zeit bekam diese Party mehr und mehr den Charakter des ehemaligen M1, bei dem Schlägereien und Belästigungen völlig normal waren. Genau diese Leute wollten natürlich weiterhin ins Move kommen, doch WELcome to the weekEND wollte und wird mit so einem Gesindel nie was zu tun haben!
Es dauerte fast 3 Monate, bis mit Hilfe der Polizei der Brennpunkt vor dem Move aufgeräumt war. Diese 3 Monate kosteten uns jedoch eine Menge Gäste, da viele sich von dem Bild vor dem Club täuschen ließen. Im Club selbst fanden Woche für Woche stressfreie Veranstaltungen statt, was sich natürlich langsam herumgesprochen hat. Mit der Zeit füllte sich der Club dann mehr und mehr. Der VIP-Bereich mit seinen 8 Tischen war letztendlich fast jedoch Woche komplett ausgebucht.
Im Januar fand das WTTW-Team mit KWICK! einen neuen, exklusiven Partner und am 23.01.2009 stieg das erste gemeinsame Event, bei dem der Club aus allen Nähten platzte. Leider war dies auch die Zeit, wo man erfuhr, dass der Move CLUB dem Neubauprojekt Bülow Carree zum Opfer fallen würde. Allerdings stand der Zeitpunkt nicht fest. Es war einmal von März 2009, dann wieder von 2010 die Rede.
Unbehelligt von diesen negativen Nachrichten, dass das WTTW-Team vielleicht schon wieder einen neuen Club suchen müssen, gab man weiter Vollgas und hatten noch fast 5 weitere Monate, um uns auch im Move Club ein Denkmal zu setzen!
Am 12.06.2009 musste man sich dann leider geschlagen geben und mit Wehmut schon wieder vorzeitig in die Sommerpause gehen. Doch bereits kurz nach Bekanntgabe unseres Summer-Closings hatte man schon 3 Alternativen angeboten bekommen, wo WTTW in der nächsten Partysaison 2009/10 seine Veranstaltung abhalten könnte.
Schnell hat man sich auch für den neuen CLUB entschieden, doch bis dahin war noch ein langer Weg, den man jedoch nicht beeinflussen konnte. Geplant war aber, gleich nach den Sommerferien weiter zu machen, doch dann kam plötzlich alles ganz anders: Was tatsächlich geschah, erfahrt ihr im folgenden Kapitel:
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Das große Opening im Penthouse blieb ein Traum:
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Das Penthouse – eine der spektakulärsten Großraumdiskotheken in der Region Stuttgart – sollte eigentlich die nächste Station von WELcome to the weekEND werden.
Der ehemalige Pächter des Move Club plante nämlich, nach Auflösung des Move das Penthouse auf Herbst 2009 zu übernehmen. Da man sich gut verstanden hat und er von WTTW überzeugt war, sollte die beliebte Partyreihe einen Platz im neuen Penthouse Konzept bekommen.
Man war sehr stolz, so ein Angebot bekommen zu haben. Nach weiteren Gesprächen und einigen Planungsideen entschied man sich schnell für das Abenteuer Penthouse. Diese Entscheidung fiel bereits Ende Mai 2009, doch wer WTTW kennt, weiß, dass natürlich nichts verraten wurde. Zu diesem Zeitpunkt waren die Übernahmeverhandlungen schon in vollem Gange.
Der Plan war, dass WTTW freitags den rechten Teil des Penthouse (also den kleinen Club plus den Restaurantbereich) exklusiv bis 24 Uhr bekommen sollte. Das Restaurant sollte ursprünglich nicht weitergeführt werden und der Bereich als chillige Diskolounge umgebaut werden. Man hätte einen eigenen Eingang gehabt und die Eigenständigkeit von WTTW wäre erhalten damit geblieben.
Das Opening sollte wie erwähnt direkt nach den Sommerferien stattfinden. Bereits Anfang August war die komplette Werbung vorbereitet, die Druckvorlagen der Flyer fertig ebenso wie die Homepage mit Clubvorstellung etc. Sogar die ersten Veranstaltungsmottos waren fix, doch bald war klar, dass der Eröffnungstermin nicht gehalten werden konnte, da sich die Übernahmeverhandlungen in die Länge zogen. Von daher kommunizierte man erstmals, dass es erst im Oktober nach dem Wasen losgehen würde.
Da WTTW niemals Ankündigungen macht, die aus irgendwelchen Gründen eventuell nicht haltbar sind, entschied man sich, den Verzug mit fehlenden Genehmigungen und behördlichen Freigaben zu umschreiben. Eines wollte man auf keinen Fall – das Penthouse als neue Location kommunizieren, bis nicht tatsächlich alles unter Dach und Fach ist.
Mit dieser Philosophie hatte man in der Vergangenheit immer Erfolg und diese Haltung kam auch diesmal zu Gute. Denn auch im Oktober waren die Übernahmeverhandlungen noch nicht abgeschlossen – im Gegenteil, sie gerieten sogar ins Stocken und ein Einigungstermin rückte weitere Wochen nach hinten. Die Chancen eines Konsenses standen zu diesem Zeitpunkt schon sehr schlecht.
Natürlich machte man sich Gedanken über einen anderen Club, doch sollte der neue Club 100% zum Gesamtkonzept und Anspruch der Partyreihe passen und nicht irgendeine Notlösung sein. Da es in Stuttgart keine adäquaten Location gab, wurde weiterhin Stillschweigen bewahrt und das ersehnte Opening immer wieder verschoben. Der Plan B lautete demnach schlichtweg, die Party auf Eis zu legen, falls es mit dem Penthouse nicht klappen würde.
Leider wurden dann die Übernahmeverhandlungen tatsächlich Ende Dezember 2009 eingestellt, womit WTTW die erste lange (Zwangs)-Pause seit 9 Jahren einlegen musste. Natürlich war man darüber sehr enttäuscht, da man nicht nur viel Zeit und Arbeit in die Vorbereitungen gesteckt hat, sondern auch befürchtete, nach so einer langen Pause den Kontakt zu den Gästen zu verlieren. Man dachte auch tatsächlich darüber nach, das Ende der Veranstaltungsreihe bekannt zu geben.
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Das Ende von WTTW? Doch noch Penthouse? Oder ein neuer Club?
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Wie im vorherigen Kapitel beschrieben, beschäftigte man sich aus verschiedenen Gründen tatsächlich mit der Einstellung der Partyreihe. So vergingen einige Monate ohne Gedanken und weitere Planungen, was nach neun Jahren Dauerparty eine ganz neue Lebenssituation darstellt. Und ausgerechnet der geplatzte Penthouse-Deal entfachte im April 2010 erneut das Veranstaltungsfiber des WTTW-Teams!
Was war passiert? Irgendwann im August bekam man den Anruf des ehemaligen Move-Besitzers. Er teilte mit, dass die Verhandlungen mit dem Penthouse wieder aufgenommen wurden und nur noch ein paar Formalitäten zu klären wären. Nach wie vor zeigte er Interesse, die WTTW-Veranstaltungsreihe in sein neues Penthousekonzept integrieren zu wollen. Nachdem die Verträge tatsächlich unterzeichnet waren, traf man sich ein paarmal vor Ort um zu besprechen, ob sich die damaligen Pläne und Interessen noch deckten.
Schnell stellt sich jedoch heraus, dass das Thema Penthouse kein Thema mehr für WTTW war. Der geplante Umbau des Restaurants in eine Diskolounge wurde verworfen. WTTW sollte mit seiner Veranstaltung nur noch den 3. Floor zwischen Eingang und Restaurant bekommen. Damit wäre auch ein separater Eingang und eigenständiger Bereich nicht mehr gegeben gewesen.
Im Klartext: kein eigenes, ausgesuchtes Publikum bzw. Türpolitik mehr, da jeder normale Penthouse Gast wegen dem Restaurant durch den geplanten „WTTW-Bereich“ hätte müssen. Und genau in der Qualität und Homogenität der Gästeauswahl lag schon immer die Stärke der beliebten Party.
Trotzdem war die Veranstaltungslust wieder zurück und mit frischer Kraft wollte man nun bis zur nächsten Partysaison 2010/2011 einen neuen, geeigneten Stuttgarter Club suchen. Somit war das Thema Penthouse endgültig vom Tisch ebenso wie das zur Diskussion stehende Ende der langjährigen Partyreihe.
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Der RUMORS Club (früher: ZAP, Zorba the Buddha, The Buddha oder Bhagwan)
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Wie ein paar Seiten vorher beschrieben, war das Rumors bereits im Jahr 2008 die Wunsch-Location von WTTW. Eigentlich kamen die jetzigen Pächter erst durch WTTW auf den damals leerstehenden Club. Obwohl man von Anfang an dabei war und den Umbau der damaligen Großdiskothek mitverfolgte, hatte WTTW im Konzept eines großspurigen Veranstalters und Mitinvestors keinen Platz in dem neuen Clubkonzept.
Nachdem sich dessen Parties als Flopp und Luftblase entpuppten, wurde es wieder ruhig um die stylische Location. 2010 wechselte dann erneut der Pächter und das war genau der richtige Zeitpunkt für WTTW. Den neuen Pächter kannte man sehr gut aus früheren Zeiten und wusste, dass hier der richtige Mann das Ruder übernommen hatte. Von da an stand fest, dass dieser Club die optimalen Voraussetzungen für die langjährige Stuttgarter Partyreihe mitbrachte.
Nach einigen Wochen der Vorbereitung stand das Konzept im neuen Club fest. Homepage, Flyer, Werbung etc. waren angepasst bzw. druckbereit und natürlich auch eine WTTW-Seite auf Facebook war als neues Medium entworfen worden. Man war sich einig, direkt zum Start der Partysaison 2010/2011 das Grand (Re-)Opening zu feiern - nach fast 1,5 Jahren Pause! Am 17.09.2010 war es dann endlich soweit...
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Dass WTTW über Jahre hinweg die abwechslungsreichsten und besten 16er Parties in Stuttgart präsentierte, zeigt schon die Erfolgsgeschichte. Allerdings war man ständig im Stuttgart Nightlife präsent - noch nie gab es eine längere Unterbrechung als über die Sommerferien.
Man stellte sich immer wieder Fragen: Ist WTTW eigentlich noch bekannt? Wie viele der damals 16-18jährigen hatten noch Interesse an dieser Jugendveranstaltung? Hat die "neue" 16er Generation überhaupt schon mal etwas von WTTW gehört? Wie konnte man nach so langer Pause an die neuen Leute kommen, da die Konkurrenzveranstalter natürlich auch nicht geschlafen haben? BOA, Paris, Abi-Party hier und da - mittlerweile gab es schließlich genügend 16er Parties in Stuttgart...
Das WTTW-Team stellte sich mit einer entsprechenden Marketingstrategie und dem neuen Stuttgarter Vorzeige-Club der Herausforderung. Alles war gut durchdacht. Doch die erste Party war gleich ein halber Flop. Die wenigen Gäste verloren sich geradezu in dem doch relativ großen Club. Danach kamen 3 Wochen Wasenpause. Die nächste Party war zwar etwas besser doch die dritte war ein totaler Reinfall. Zu diesem Zeitpunkt dachte das WTTW-Team schon darüber nach evtl. doch aufzugeben.
Man analysierte, sprach mit den Gästen, hörte sich in der Szene um... Letztendlich stellte man fest, dass das Hauptproblem der unbekannte Club war. Kein Mensch kannte zu diesem Zeitpunkt das Rumors - nicht einmal Taxifahrer. Neben dem Namen Rumors bewarb man anfangs die Location noch mit Ex-Zap, was zumindest bei der älteren Generation noch ein Begriff war - doch nicht bei den Jugendlichen.
Teilweise suchten die Gäste trotz Wegbeschreibung auf FB, Homepage und Flyer über 1 Stunde den etwas versteckt gelegenen Club. Viele haben bereits aufgegeben, bevor Sie überhaupt das erste Mal da waren und gingen wieder in die nahe gelegene Boa. Ein andere Grund war natürlich die Konkurrenz, die mit aller Macht und entsprechenden Aktionen versuchten, die Partiereihe gleich wieder im Keim zu ersticken. Positiv war dagegen, dass alle bisherigen Gäste sowohl vom Club als auch von der Musik total begeistert waren.
Die letzten 2 Punkte waren Motivation genug nicht aufzugeben! Es wurden Leute losgeschickt, um offensichtlich suchend und fragende Jugendliche im Club-Umkreis anzusprechen und dort hin zu lotsen. In Facebook wurden weitere Plattformen genutzt, um den Club bekannter zu machen und um neue Gäste mit Infos zu versorgen.
Trotz der schlechten Ausgangslage schaffte man es in den nächsten 2 Monaten, ein neues Netzwerk aufzubauen und die Besucherzahlen stetig zu steigern. Auch mit dem treuen Leitsatz " Qualität statt Quantität" kämpfte sich WTTW in die Szene zurück - von daher wurden auch bei den ersten Parties oft mehr Leute nicht eingelassen wie überhaupt da waren.
Der eigentliche Durchbruch kam dann Anfang 2011. Exponentiell stiegen die Besucherzahlen an und im März musste der Einlass das erste Mal wegen zu vielen Gästen gestoppt werden. Somit hatte sich der Kampf der letzten Monate gelohnt und WTTW konnte sich die Marktführerschaft wieder zurückholen. Das schönste daran war, dass die Qualität der Gäste so gut war wie noch nie und selbst die BOA irgendwann keine Parties mehr veranstaltet.
Zum Dank an alle Gäste, die letztendlich durch ihre Mundpropaganda und Weiterempfehlungen WTTW wieder zum Leben erweckten, wurde die Party das erste Mal auch über die Sommerferien hinweg fortgeführt - auch wenn natürlich viel weniger los war als sonst. Letztendlich wollte das WTTW Team aber auch in den ruhigeren Zeiten für seine Gäste da sein. Auch wurde beschlossen, über die Wasenzeiten die Parties nicht auszusetzen.
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Die 2. Partysaison im Rumors Club
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Fast zeitgleich mit dem 11jährigen Jubiläum brach auch die 2. Partysaison im Rumors an. Mittlerweile war das Rumors die In-Location für alle Partygänger ab 16 Jahren. Die Loungebereiche waren ständig ausgebucht und wie zu den besten Zeiten war die Schlange zum Partybeginn erschreckend lang.
Trotzdem entschied man sich, die Veranstaltung nur alle 2 Wochen weiterzumachen. (Zur Erinnerung: Vor dem Rumorswechsel gab es jeden Freitag ein WTTW-Veranstaltung). Eigentlich war auch angedacht, irgendwann wieder den Wochenrythmus einzuführen. Doch sprachen folgende Dinge dagegen: Man war mit dem Publikum super zufrieden, die Qualität stimmte, die Parties waren voll und es lief alles sehr entspannt ab.
Man wollte die Qualität unbedingt halten, was bei einer wöchentlichen Party nicht realistisch gewesen wäre. Früher oder später wäre man wieder in diese Massenveranstalter-Schiene gekommen, was man absolut nicht mehr wollte!
Um das lange Anstehen zu minimieren, wurde die Öffnungszeit auf 19 Uhr vorverlegt und über die Wintermonate eine 2. Garderobe im Club integriert. Damit schaffte man es bis um 21 Uhr die meisten Gäste im Club zu haben und auch am Veranstaltungsende die Jacken doppelt so schnell wieder auszugeben.
Im November bemerkte man jedoch, dass sich das Publikum etwas änderte. Vor allem die Kleiderordnung ließ stark nach und auch die Qualität nahm etwas ab. Dies hatte mehrere Gründe. Zum einen brachten Stammgäste immer wieder Freunde mit, die eigentlich nicht zu dem ausgesuchten Publikum passten. Trotzdem drückte man hier und da ein Auge zu was sich über die Monate potenzierte.
Zum anderen begann nach einem Jahr der natürliche Wechsel des Publikums, denn sobald die Gäste 18 werden, lassen die WTTW-Besuche schlagartig nach. Die nachfolgenden Jugendlichen waren dann von der Art wieder etwas anderes drauf als diese doch einzigartige 2010/11er Generation. Aus diesem Grund zog man die Zügel wieder an und kommunizierte öffentlich, was WTTW von seinen Gästen erwartet und dass man sich von diesen 0815-Massenparties oder ABI-Veranstaltungen für jedermann weiterhin distanzieren möchte.
Dieser Schritt sorgte erstmal für viel Aufregung - zumindest bei einer kleinen Minderheit. WTTW wurden Ausländerfeindlichkeit, Diskriminierung und ähnliches vorgeworfen. Wenn man sich jedoch anschaute, von welchen Personen diese Vorwürfe kamen, dann brauchte man dafür keine weiteren Erklärungen.
Ein weitere Änderung wurde dann ab dem 01.12.2012 umgesetzt. Der Eintritt wurde erstmalig seit Bestehen der Partyreihe (05.10.2000) von 10 Mark, später 5 Euro auf nun 6 Euro erhöht. Dieser Schritt musste aus wirtschaftlicher Sicht irgendwann kommen. Zeitgleich wurde jedoch der Club komplett renoviert. Alle Loungebereiche wurde neu aufgebaut, eine neue LED Lichtanlage wurde installiert und auch die Musikanlage wurde überholt.
Mit etwas Bauchweh bezüglich der angekündigten, strengeren Kleiderordnung und Gästeauswahl sowie der gleichzeitigen Preiserhöhung begann das neue Jahr 2012 doch sehr positiv. Die Besucherzahlen hielten sich bzw. stiegen erfreulicherweise sogar weiter an. Ebenso nahm die Gästequalität durch die aufgezeigten Maßnahmen wieder zu. So wurde das Rumors unaufhaltsam bis Ostern gerockt, bevor es wie jedes Jahr um diese Zeit etwas ruhiger wurde.
Die folgenden Monate ging es dann auch weiterhin ruhig zu, was jedoch nichts mit WTTW oder anderen 16er Parties zu tun hatte. Vielmehr vielen die Ferien, das Frühlingsfest, einige heiße Wochenenden sowie die Fussball-EM verstärkt auf die Partyfreitage, was etwas unglücklich war. Trotzdem hat das WTTW-Team die Veranstaltung wie bereits 2011 über die Sommerferien aufrecht erhalten, um wieder für die Nichturlauber und Partybesessenen da zu sein.
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Die 3. Partysaison im Rumors Club
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Die Partysaison 2012/13 begann im Vergleich zum Vorjahr eher verhalten, was nach späterer Analyse 3 Ursachen hatte. Die Hauptgründe waren sicherlich die vorangegangenen, schwachen Monate ab Mai 2012 aufgrund der ungünstig liegenden Ferien- und Wasentermine sowie der dazwischenliegenden Fussball-EM, was oben etwas genauer beschrieben wurde.
Ein weiterer Grund war, dass der damals einzigartige 2011/12er Jahrgang nahezu nicht mehr vorhanden war. Die meisten davon waren nun über 18 und wollten erstmals die große weite Disco-Welt erkunden, auf Großveranstaltungen gehen oder einfach die Volljährigkeit hier und dort auskosten.
Der Hype um Reservierungen, der in dieser Generation sehr extrem war, ließ damit auch etwas nach. Erschwerend kam noch dazu, dass der wirklich, schöne Umbau der Loungebereiche nie richtig von den damals aktuellen Gästen angenommen wurde. Sicherlich waren die Bereiche mit schwarzem Leder und LED-beleuchteten Tische absolut genial, doch hat der Club viel an Flair und Gemütlichkeit verloren - so zumindest das Feedback der Gäste, die den Club im ursprünglichen Zustand kannten.
Die nachkommenden Gäste lernten das RUMORS dagegen als stylischen, hochmodernen Club kennen, was richtig Eindruck machte und super ankam – sie kannten es schließlich nicht anderes. Nach dem Wasen 2012 und dem 12-jährigen WTTW-Jubiläum im Oktober zogen dann die Besucherzahlen und Reservierungen auch wieder kräftig an. Bis Ende 2012 erreichte WTTW fast wieder das selbe Besucherlevel wie im Vorjahr.
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WTTW nun doch wieder jeden Freitag ???
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Das WTTW-Team hat sich mit dem Umzug ins RUMORS im Jahr 2010 entschieden, die Veranstaltung nur noch alle 2 Wochen durchzuführen anstatt wie bis dahin jede Woche. Der Grund für diesen Schritt war eher strategisch. Man wollte nicht nach 1,5 Jahren Marktabstinenz ohne richtiges Stammpublikum jede Woche die Herausforderung suchen. Letztendlich ist die Gefahr groß, bei ein paar halbvollen Parties hintereinander seinen Ruf zu verspielen.
Im Nachhinein war es genau der richtige Schritt, um sich langsam wieder in der Szene zu etablieren. Ein weiterer positiver Nebeneffekt dabei war, dass die Parties sehr an Qualität gewannen, da alle 2 Wochen der Andrang so groß war, dass man das Publikum sehr gut aussuchen konnte. Aus diesem Grund wurde die Umstellung auf einen wöchentlichen Rhythmus vorerst verworfen.
Nachdem sich die Veranstaltungen über die letzten 2 Jahre so gut entwickelt hatten, dass zumindest in der Winterzeit trotz sorgfältiger Auswahl viele Gäste nicht eingelassen werden konnten, entschloss man sich, versuchsweise von Januar – April 2013 die WTTW-Veranstaltung wöchentlich durchzuführen.
Das WTTW-Team erhoffte sich dadurch, dass sich die vielen WTTW-Anhänger über den Monat besser aufteilen würden und die Veranstaltungen nicht ganz so überlaufen blieben. Auch diese Annahme bestätige sich erfreulicherweise! Zwar gab es viele, die nun jeden Freitag auf der Matte standen, doch dem Großteil reichten wohl 2-3 Parties pro Monat.
So wurden nach 4 Jahren erstmals wieder bis Ende April 2013 wöchentliche WTTW-Parties in Stuttgart abgehalten. Ab Mai verständigte man sich jedoch wieder auf einen 2-wöchigen Rhythmus, da mit Beginn der Osterferien, des Wasens und über die Sommerferien 2 Events/Monat völlig ausreichend sind.
Nach einer erfolgreichen Partysaison 2012/13 wurde dann Ende Juli mit dem legendären Summer Feeling-Event die Ferienzeit eingeläutet. Auch in diesen Sommerferien wurden die Veranstaltungen aufrecht erhalten und waren so gut besucht wie in keinem Sommer zuvor. Das sorgte natürlich für einen tollen Saisonausklang und der Bestätigung, dass WTTW auch in der Ferienzeit für seine Anhänger da sein muss.
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Die 4. Partysaison im Rumors Club
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Themen und Aktualisierungen zu diesem Kapitel werden gerade gesammelt. Das nächste Update findet vermutlich Ende 2013 statt.
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